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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t20.8

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t20.8

Language
German

c7.s2.t20.8

Das Bhāgavata- und Devībhāgavatap. geben über den Ursprung der Gaṅgā folgendes an. Als Viṣṇu die Dreiwelt überschritt, durchbohrte der Nagel des dicken Zehes seines linken Fusses im oberen Teile des Welteies die Schale. Die das Weltei umgebenden äusseren Gewässer traten ein und bildeten einen Strom, der nun den Namen Bhagavatpadī hatte und während der ungeheuer langen Dauer von Tausenden von Yuga auf den Gipfel des Himmels herabstieg. Nachdem er den Lotus der Füsse Viṣṇu's benetzt und sich an den roten Verzierungen derselben gefärbt hatte, war er fähig geworden, durch die blosse Berührung mit seinen Wassern den Sünden-Schmutz aller Welten abzuwaschen. Von hier ging der Strom zu den Saptarṣi, von da zum Monde, von da zur Stadt des Brahma, wo er sich in vier Ströme mit verschiedenen Namen teilte, die nach ihrem Abstieg zur Erde an den vier Kardinalpunkten in's Meer stürzen.

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