Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t47.9.4
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t47.9.4
- Language
- German
c7.s2.t47.9.4
Die Hölle Kṣuradhāra hat scharfe Messer, die bis zum Ende eines Kalpa die zerschneiden, die Brāhmanen-Land geraubt haben. Ambariṣa glüht durch das Weltuntergangsfeuer, 100 Koṭi von Weltperioden wird hier ein Goldräuber gebrannt. Vajrakuṭhāra ist voll von Äxten aus Diamant; hier werden die gespalten, die Bäume fällen. Die Hölle Paritāpa glüht durch das Weltuntergangsfeuer; der Giftmischer und Honigräuber wird hier gebraten. Kālasūtra ist aus einer diamantenen Schnur verfertigt; die das Getreide anderer geplündert haben, werden hier beim Umhergehen zerrissen. Kaśmala ist bedeckt mit Schleim und Rotz; der schnaps- und Fleischliebhaber wird ein Kalpa hier hineingestürzt. Ugragandha enthält Speichel, Harn und Kot; sie ist bestimmt für die, den Manen nicht die vorgeschriebenen Mehlklöse dargebracht haben. Durdhara ist voll von Blutegeln und Skorpionen; 10 000 Jahre muss der hierin stehen, der von Bestechung gelebt hat. Die Hölle Vajramahāpīḍā ist aus Diamant; Diebe werden hier gepeinigt und gebrannt. Je nach Art ihres Diebstahls ist ihre Strafe hier eine verschiedene. Mag einer im Leben in Gedanken, Worten oder Werken sündigen, in der Welt des Yama mit ihren Tausenden und Millionen Höllen erlangt er seine Strafe.