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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s5.t3.1

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s5.t3.1

Language
German

c8.s5.t3.1

Der älteste Buddhismus kennt nur sieben Haupthöllen. Dieses ergibt sich ganz klar aus einer Stelle im Aṅguttara-Nikāya 1 S. 141 f., die sich Majjhima-Nikāya 3 S. 166 und mit wenigen Varianten, aber einigen Zusätzen am Schluss 3 S. 182 f. wiederfindet. Dieser Passus gibt eine Schilderung der Vorgänge in den einzelnen Höllenabteilungen, erwähnt aber leider nur den Namen der siebten, untersten Hölle. Dieselbe führt hier den Namen Mahāniraya „Grosse Hölle“, eine Bezeichnung, die sonst der Hölle Avīci beigelegt wird. Während die sechs ersten Höllen ziemlich kurz abgetan werden, ist die Schilderung der siebten eine weitläufigere. Die in den einzelnen Abteilungen beschriebenen Qualen stimmen zum Teil mit jüngeren Höllenschilderungen überein. Unsere Stelle ist natürlich zu lang, als dass ich sie ganz zitieren könnte, ich gebe deshalb nur kurz den Inhalt derselben nach dem Majjhima-Nikāya an.

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