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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.40

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.40

Language
German

c12.40

dessen Sohn sei Ikshvâku gewesen; der habe 100 Söhne gehabt. Der Jüngste derselben, ein Schwächling namens Daṇḍa, habe eine Stadt Madhumanta zwischen dem Vindhya und Çaivala gegründet und dort geherrscht. Zu seinem Purohita habe er Uçanas (Bhârgava) gemacht. 80. Einst sei Daṇḍa nach der Einsiedelei Bhârgava's gewandert und habe im Walde dessen Tochter Arajâ getroffen. Er sei sofort in Liebe zu ihr entbrannt und habe trotz ihrer Warnung und ihres Rates, bei ihrem Vater um sie anzuhalten, ihr Gewalt angethan. Dann sei er in seine Stadt zurückgekehrt. 81. Zurückkehrend habe Uçanas geflucht, dass Daṇḍa und sein ganzes Land zu Asche verbrennen und ein Staubregen darauf fallen solle. Die Arajâ habe er angewiesen, an jenem See zu wohnen, sie und alle Wesen, die bei ihr wären, sollten am Leben bleiben. Das Land Daṇḍa's aber sei der Daṇḍaka-Wald geworden, und heisse jetzt, seitdem wieder Büsser dort wohnten, Janasthâna.