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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.6

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.6

Language
German

c12.6

gebar und ihn verstiess. Den weinenden Knaben erblickten Çiva und Umâ. Letztere machte ihn seiner Mutter gleichaltrig, ersterer unsterblich; dazu schenkte er ihm die in der Luft fliegende Stadt. Umâ verlieh den Râkshasinnen, dass sie sogleich nach der Empfängnis gebären und die Söhne ihnen gleichalterig sein sollten. 5. Der Sohn hiess Sukeça. Ihm gab der Gandharva Grâmaṇi seine Tochter Devavatî. Mit ihr erzeugte Sukeça den Mâlyavat, Sumâli(n) und Mâli(n). Diese thaten auf dem Meru Busse, sodass ihnen Brahman Unbesiegbarkeit und langes Leben verlieh. Darauf bekämpften sie Götter und Dämonen. Ihnen weist Viçvakarman die von ihm erbaute Stadt Lankâ auf dem Trikûṭa als Zuflucht an. Die drei Brüder heiraten die drei Töchter der Gandharvin Narmadâ. Mâlyavat erzeugt mit Sundari: Vajramuṣṭi, Virûpâksha, Durmukha, Suptagha, Yajnakopa, Matta, Unmatta und Analâ; Sumâli mit Ketumati: Prahasta, Akampana, Vikaṭa, Kâlikâmukha, Dhûmrâksha, Daṇḍa, Supârçva, Saṃhrâdin, Praghasa, Bhâsakarṇa, Râkâ, Pushpotkaṭâ, Kaikasî, Kumbhinasi; Mâli mit Vasudâ: Anila, Anala, Hara und Sampâti, des Vibhîshaṇa Räte. 6. Die von den drei Brüdern bedrängten Götter wenden sich um Hülfe an Çiva; der weist sie an Viṣṇu, welcher ihnen Beistand zusagt. Mâlyavat, der dies in Erfahrung gebracht hatte, teilt es seinen Brüdern mit. Darauf ziehen die Râkshasa zum Streit gegen die Götter aus unter ungünstigen Vorzeichen. Viṣṇu zieht ihnen auf dem Garuḍa entgegen. 7. Viṣṇu aber treibt durch den Ton des Pâñcajanya und die Pfeile seines Bogen das Heer der Râkshasa zurück nach Lankâ. Mâli kämpft mit Viṣṇu, der ihn zuletzt mit dem cakra enthauptet. Sumâli und Mâlyavat fliehen mit dem Heere nach Lankâ. Grosse Niederlage der Râkshasa. 8. Auf der Flucht sich umwendend, leistet Mâlyavat dem Viṣṇu tapfern Widerstand. Doch zuletzt verjagt Garuḍa ihn mit seinen Flügeln. Die Râkshasa mit Sumâli an der Spitze ziehen sich aus Lankâ in die Unterwelt zurück.

Cites (1)