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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.31

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.31

Language
German

c6.31

Um diese Zeit wünschte der Ikshvâkuide Triçanku lebendigen Leibes in den Himmel zu gelangen, und zwar durch ein Opfer. Er wendet sich darum an den im Süden weilenden Vasisṭhtha, der ihn aber abweist. Nun richtet er an Vasisṭhtha's Söhne dieselbe Bitte. 58. Doch auch diese weisen ihn ab, und als er sagte, er würde von nun an einen andern Berater nehmen, fluchen sie ihm, dass er Câṇḍâla werden solle. Der Fluch erfüllt sich, und der König wird von Allen verlassen. Er wendet sich nun an Viçvâmitra, damit dieser für ihn das Opfer vollziehe. 59. Viçvâmitra sagt zu und schickt seine Söhne, um alle Rishi zum Opfer zu entbieten. Nur Mahodaya und die Vasisthiden weigern sich zu kommen. Drum flucht Viçvâmitra, dass sie durch 700 Generationen Leichenräuber: Mushtika (nach dem Comm.: domba), und Mahodaya ein Nishâda werden sollten. 60. Viçvâmitra erklärt den versammelten Rishi den Zweck des Opfers, das alsdann vollzogen wird. Da die Götter nicht auf Viçvâmitra's Geheiss kommen, erhebt er aus eigener Kraft Triçanku in den Himmel. Aber Indra stürzt ihn von dort kopfwärts hinab. Viçvâmitra hemmt den Fall, und Triçanku schwebt so am südlichen Himmel; um ihn herum schafft Viçvâmitra Sterne und Sternbilder, die ihm folgen. So hat er sein Wort eingelöst.