Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.32
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.32
- Language
- German
c6.32
61. Darauf zieht Viçvâmitra nach dem Westen und thut in Pushkara schwere Busse. Um diese Zeit brachte der Ikshvâkuide Ambarisha ein Opfer. Indra raubt das Opfertier, worauf der Priester dem König aufträgt, an des Tieres Stelle einen Menschen zu substituiren. Ambarisha durchsucht das ganze Land, bis er auf dem Bhrigutunga den Muni Ricika mit seiner Familie antrifft. Diesem bietet er 1000 Kühe für einen Sohn. Da der Vater den ältesten Sohn, die Mutter den jüngsten (Çunaka) nicht hergeben will, so erbietet sich der mittlere, Çunahçepa, und geht mit dem Könige fort. 62. Sie kehren bei Viçvâmitra ein. Diesen bittet Çunahçepa, ihm zu helfen. Viçvâmitra fordert seine Söhne Madhucchanda etc. auf, für Çunahçepa einzutreten. Doch diese weigern sich, und ihr Vater belegt sie mit demselben Fluche wie die Vasisthiden. Dem Çunahçepa aber giebt er zwei gâthâ, die ihn beim Opfer vor dem Tode bewahren. So wird Ambarisha's Opfer vollendet.