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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.7

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.7

Language
German

c7.7

Von der Amme über die Veranlassung dazu belehrt, eilt sie zur Kaikeyī und bestürmt sie mit rauhen Worten und Unglücksverheissungen: durch Rāma's Einsetzung als Mitregent werde sie gänzlich bei Seite gesetzt. K. aber freut sich über R.'s Erhöhung und belohnt Mantharā für ihre frohe Botschaft mit einem Schmuck. 8. Diese weist ihn aber zurück und stellt der K. nochmals die ihr und den Ihrigen von R. drohenden Gefahren in heftiger Rede vor. K. aber antwortet mit einer Lobeserhebung Rāma's, worauf M. ihre Befürchtungen wiederholt und andeutet, dass R. in den Wald verbannt und Bharata die Herrschaft erhalten solle. 9. K. nimmt den Vorschlag an und fragt, wie er auszuführen sei. M. sagt, sie wolle es ihr sagen, wenn sie es hören wolle. K. fragt, wie sie es anstellen solle, dass Bharata die Herrschaft bekomme. Nun erinnert M. sie daran, dass Daçaratha einst dem Indra im Kampfe gegen den Asura Çambara beigestanden habe, aber dabei verwundet worden sei. Sie, Kaikeyī, habe ihn gerettet, und zum Danke habe er ihr zwei Wünsche gewährt. Jetzt solle sie deren Einlösung fordern, um R. in die Verbannung zu schicken und ihren Sohne die Herrschaft zu sichern. Sie solle sich in das Schmollgemach zurückziehen und sich nicht erweichen lassen, bis der König seine Zusage erteilt habe. K. überhäuft die Buckelige mit Schmeicheleien und begiebt sich ins Schmollgemach, wo sie ihre Schmucksachen von sich thut und sich auf den blosen Erdboden niederlegt.