Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.8
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.8
- Language
- German
c7.8
10. (1–8 Wiederholung). Als der König die Weihe R.'s angeordnet hatte, ging er in Kaikeyī's Wohnung, um ihr selbst die frohe Nachricht zu bringen. Doch traf er sie nicht, wie er erwartet hatte, sondern er erfuhr, dass sie im Schmollgemachweile. Er eilte zu ihr und suchte sie durch Versprechungen zu besänftigen. 11. Da lässt K. sich feierlich vom Könige die Erfüllung ihrer Bitte beschwören, und indem sie ihn an die ihr früher gewährten zwei Wünsche erinnert, verlangt sie die Krönung Bharata's und vierzehnjährige Verbannung Rāma's. 12. Der König ist ganz niedergeschmettert; nachdem er sich gesammelt, schmäht er K. und fleht sie an, ihm den R. zu lassen. Sie aber wirft ihm vor, er wolle sein Wort brechen; wenn er es thäte, würde sie sich das Leben nehmen. Nach diesen Worten antwortet sie dem jammernden Könige nicht mehr. Darauf ergeht sich D. aufs neue in Klagen und Schmähungen: er würde den Weggang R.'s nicht überleben. 13. Unter fortgesetzten Schmähungen und Klagen bricht die Nacht an. D. fleht die Königin um Abänderung ihres Wunsches an, aber vergeblich. 14. K. droht sich den Tod zu geben, wenn R. nicht verbannt würde. Da sagt sich D. feierlich von ihr los.