Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c8.9
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c8.9
- Language
- German
c8.9
21. Khara fragt sie, warum sie jetzt jammere. Sie erzählt die Niederlage der Râkshasa und fordert Khara auf, sie zu rächen. 22. Khara verspricht, sie zu rächen, und befiehlt dem Dûshaṇa, 14000 Râkshasa kampfbereit zu machen. Er besteigt seinen Wagen und zieht mit dem Heere der Râkshasa aus von Janasthâna. 23. Schreckliche Vorzeichen treten beim Marsche des Heeres ein. Aber Khara spottet derselben. Die Götter und Ṛishi erscheinen am Himmel, um den kommenden Kampf zu sehen. Khara hat 12 Râkshasa-Häuptlinge, Dûshaṇa 4 unter sich. 24. Als R. die Vorzeichen sieht und den Lärm der nahenden Râkshasa hört, schickt er L. mit Sîtâ in eine Höhle. Die Götter und Ṛishi erscheinen (wie vorhin). Das Heer kommt heran und R. steht bereit, den Kampf aufzunehmen. 25. R. tötet mit seinen Pfeilen viele Râkshasa; sie ziehen sich zurück, dringen aber wieder unter Dûshaṇa's Leitung vor. R. besiegt grosse Massen mit der Gandharva-Waffe. 26. Dûshaṇa auf seinem Wagen stürmt mit 5000 Râkshasa gegen R. an. R. tötet den Dûshaṇa. Darauf besiegt er die drei Unterfeldherrn desselben und die 5000 Râkshasa. Nun sendet Khara die zwölf Feldherrn mit dem Rest seines Heeres gegen R. Doch auch diese unterliegen R.'s Pfeilen. Nur Khara und Triçiras bleiben übrig. 27. Triçiras bittet Kh., gegen R. kämpfen zu dürfen. Er fährt auf seinem Wagen gegen R. los, wird aber auch von diesem getötet. Die übrigen (!) Râkshasa fliehen. 28. Bogenkampf R.'s und Khara's. Kh. vernichtet R.'s Bogen und Panzer. R. nimmt einen andern (Vishṇu's) Bogen und vernichtet Kh.'s Wagen mit Zubehör, schiesst ihm die Hand (cf. 30, 28) samt Bogen ab. Khara springt aus dem Wagen. 29. R. sagt, Khara werde jetzt den Lohn seiner gottlosen Thaten erhalten. Khara erwiedert, R. solle nicht prahlen, er werde ihn jetzt zur Sühne der getöteten Râkshasa vernichten. Er schleudert seine Keule auf R., doch der zerstückelt sie mit seinen Pfeilen in der Luft. 30. R. droht, den Khara jetzt zu töten. Der erwiedert freche Worte und reisst einen Sâla-Baum aus, den er auf R. schleudert. R. aber vernichtet den Baum mit seinen Pfeilen und macht dann dem Kh. den Garaus. Die Ṛishi erscheinen in der Luft und preisen R., der zu diesem Zwecke nach Janasthâna gesandt worden sei. Dann kommen Lakshmaṇa und Sîtâ herbei, und die drei kehren in ihre Einsiedelei zurück.
Linked texts (1)
- Vālmīkirāmāyaṇa — Vālmīki, Sanskrit