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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c9.5

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c9.5

Language
German

c9.5

11. Sugriva schildert die grosse Stärke Vâlin's. Einst habe ein Asura in Büffelgestalt namens Dundubhi in seiner Kampflust den Ocean zum Kampfe herausgefordert. Von dem Ocean sei er an den Himavat gewiesen worden, der ihn auf Vâlin verwiesen habe. Vâlin habe diesen Zweikampf angenommen und nach hartem Kampfe den Dundubhi getötet und dann eine Meile weit weggeschleudert. Die Leiche sei in die Einsiedelei Matanga's gefallen, der von den Bluttropfen besudelt zornig dem Übeltäter und dessen Freunden den Aufenthalt in jenem Walde bei seinem Fluche untersagt habe. Darum habe er, Sugriva, sich eben dahin zum Rishyamûka geflüchtet. Dort wüchsen auch die 7 Sâla, welche Vâlin einzeln im Nu der Blätter berauben könne. Als er seine Zweifel ausspricht, dass R. dem Vâlin gewachsen sei, schleudert Râma die ausgedörrte Leiche Dundubhi's 10 Meilen weit weg. Doch auch diese That überzeugt noch nicht den Sugriva. 12. Râma fällt mit einem Pfeile die 7 Sâla (oder Tâla) Bäume, worauf Sugriva an seine Unüberwindlichkeit glaubt.