Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c9.8
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c9.8
- Language
- German
c9.8
17. Solange Vâlin den von Indra ihm geschenkten Kranz trägt, kann er nicht sterben. Er macht Râma bittere Vorwürfe wegen seines ungerechten Benehmens und hinterlistigen Angriffes. 18. Râma erwiedert: als Beauftragter des Königs strafe er das Verbrechen. Vâlin habe Rumâ, die Gattin Sugrîva's, zum Weibe genommen: dieses Verbrechen verdiene mit dem Tode bestraft zu werden. Tiere würden durch List und aus dem Hinterhalt erlegt, so wäre auch er berechtigt, ihn, den Affen, aus dem Hinterhalt zu töten. Ein König, der die Bösen bestraft, und der Bösewicht, welcher gerecht bestraft wird, werden von Sünden frei. Die Könige seien Gott gleich, trotzdem habe Vâlin ihn töten wollen. Vâlin sieht zerknirscht sein Unrecht ein und bittet nur, seinen Sohn Angada und dessen Mutter Târâ zu schonen.