Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c2.4
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c2.4
- Language
- German
c2.4
Können die Darlegungen, von welchen bis jetzt die Rede war, in ihrer Gesammtheit als eine Textgeschichte des Rigveda, oder doch als die Hauptcapitel einer solchen bezeichnet werden, so schien es ausserdem, wie nicht eigens begründet zu werden braucht, unentbehrlich, die rigvedische Metrik im Zusammenhang darzustellen. Für einige andre Untersuchungsgebiete, von welchen in diesen einleitenden Untersuchungen an sich hätte die Rede sein müssen, darf der Verfasser auf Ausführungen, die er an anderm Orte gegeben hat, verweisen: so für die Charakteristik mehrerer der hauptsächlichsten Typen der vedischen dichterischen Technik, das Lied der recitirenden und das Lied der singenden Priester, die prosaisch-poetische Erzählung (Âkhyâna) und die Dânastuti auf zwei Aufsätze in der Zeitschrift der D. M. Gesellschaft (XXXVIII, 439 fgg., XXXIX, 52 fgg.), für die Erörterung der vedischen Völker und Stämme auf einen Excurs seines »Buddha« (S. 399 fgg.), für die Verhältnisse der vedischen Liedverfasser, insonderheit für die chronologische Auseinanderlegung derselben, auf einen andern Aufsatz der eben genannten Zeitschrift (XLII, 198 fgg.). Die Frage nach dem Eingreifen des Schriftgebrauchs in die rigvedische Textüberlieferung einer neuen Erörterung zu unterziehen hat der Verfasser nicht für erforderlich gehalten; er sieht diese Frage als erledigt, jenes Eingreifen für die allein in Betracht kommenden Zeiten, in welchen es überhaupt eine Geschichte des Textes gab, als ausgeschlossen an. ---
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit