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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.9

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.9

Language
German

c4.s2.9

² Wer hierfür den Ausdruck wählte, dass die zwölfsylbige Reihe entstanden sei durch Auflösung der letzten, als Länge aufzufassenden (und nur wegen des Versschlusses als syllaba anceps erscheinenden) Sylbe der elfsylbigen Reihe in zwei Kürzen, würde meines Erachtens in unzulässiger Weise Begriffe, welche schärfer entwickelten metrischen Systemen angehören, in die vedische Metrik hineintragen. Wie die Triṣṭubh-Reihe zur Jagatî-Reihe verlängert wird, so wird aus der Jagatî Zeile durch Hinzufügung noch einer Sylbe die Atijagatî-Zeile gebildet (z. B. VIII, 97, 13); dabei wird der Wechsel je einer Länge und Kürze festgehalten, so dass die Sylbe, die in der Jagatî als am Schluss stehend anceps ist, hier als vorletzte eine Länge wird.

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