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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t4.49

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t4.49

Language
German

c4.s2.t4.49

Die Wörterbücher von Boehtlingk-Roth und Grassmann ziehen das vi naṣan zu naṣ »verschwinden«. Die Vergleichung indessen der von unsrer Stelle nicht zu trennenden Verse II, 35, 6 und X, 133, 3 ¹) lässt keinen Zweifel, dass vielmehr an naṣ »erreichen« gedacht werden muss. Daraus folgt aber, dass in IX, 79, 1 hinter der fehlenden Sylbe und dem auf die Cäsur folgenden enclitischen Pronomen eine Corruptel steckt, denn der Dichter kann doch unmöglich sagen: »Mögen die Arâtis unsre Speise erreichen«. Dass die Lesart des Sâmaveda (I, 555 vi cid aṣnânâ' ishayo' arâtayo 'ryo naḥ santu sanishantu no dhiyaḥ) nicht die Grundlage der Emendation abgeben kann, sondern selbst nur einen verfehlten Verbesserungsversuch darstellt, wird nicht bezweifelt werden ²). Offenbar muss gesagt gewesen sein: »Mögen die Arâtis unsre Speise nicht erreichen« ³); oder: »Mögen die Arâtis, die unsre Speise erreichen, (statt dessen) die Feinde erreichen«. Der leichteste Vorschlag scheint mir zu sein:

Cites (2)