Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.9
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.9
- Language
- German
c4.s2.t5.9
¹ Man wird nicht den Versuch machen wollen, auf den angedeuteten Wegen überhaupt die ganze Abweichung des in II, 11 herrschenden Typus von dem normalen wegzuerklären. Erstens bleiben Fälle genug übrig, in welchen die fehlende Sylbe durch keine Svarabhakti oder zweisylbige Messung zu gewinnen ist. Sodann, wenn das Fehlen der einen Sylbe nur scheinbar ist, woher käme die unerhörte Anhäufung von Worten, die alle eben den Schein des Mangels einer Sylbe ergeben? Und woher kommt im Fall des fünfsylbigen Verseinganges die lange Sylbe nach der Cäsur?