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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.81

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.81

Language
German

c4.s5.81

⁵ Weitere Argumente für meine Auffassung, dass im achten Buch die Strophen ganz überwiegend als Theile der überlieferten Hymnen, nicht aber als eigne Hymnen zu betrachten sind, werden die weiterhin mitzutheilenden Untersuchungen über die Ordnung der Sammlung ergeben. Man erwäge noch Fälle wie die folgenden. Das Agnilied 75, die Reihe dreier Indralieder 76-78 bestehen fast ausschliesslich aus Gâyatrî-ṭricas. Das Somalied 79 hat gleichfalls drei Gâyatrî-ṭricas, aber mit vorherrschend trochäischem Ausgang. Lägen hier Sammlungen selbständiger Ṭricas vor, wie käme es, dass gerade die an Soma gerichteten sämmtlich eben jenes metrische Characteristicum haben, welches den andern fehlt? Oder wie kommt es, dass in der Gruppe der Vatsalieder die Schaar der Maruts immer in Anushṭubh-ṭricas (Lied 7), Indra immer in Gâyatrî-ṭricas (6) gefeiert wird? Derartige Facta in der Vertheilung der Metra weisen darauf hin, dass es sich um grosse, aus Strophen bestehende Lieder, nicht aber um Serien unabhängiger, je eine Strophe umfassender Lieder handelt.

Cites (1)