Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.82
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.82
- Language
- German
c4.s5.82
¹ Von Ausnahmen — wenn man sie überhaupt als solche ansehen will — finde ich nur folgende irrelevante Fälle. In Lied 17 haben wir, wenn der schliessende Pragâtha bei Seite gelassen wird, 13 Verse. Die Parallelen der andern Veden und die Aushebungen im Hotar-Ritual (Âśvalâyana Śraut. V, 10, 28; VI, 4, 10; VII, 2, 3) ergeben die Ṭricas 1–3; 4–6; 11–13, so dass 7–10 als scheinbare Tetrade stehen bleibt. Wie man auch die Störung des regelmässigen Triadenverlaufs erklären mag — Betrachtungen über die Liedfolge (vergl. den Abschnitt über die Anordnung der Saṃhitâ) empfehlen es, V. 10 als den Schlussvers eines Ṭricaliedes, V. 11–13 als ein selbständiges Lied anzusehen — man wird das Lied in keinem Fall verwenden wollen, um einen Tetradentypus der vedischen Strophe daraus zu schliessen. — 31, 15–18 liegt offenbar nicht eine Tetradenstrophe, sondern ein Lied von vier Versen vor. — 32, 19. 20 stehen als Versdyade in einem langen Ṭrica-Liede (vergl. ZDMG. XXXVIII, 470 fg.; Vers 30 ist Schlussvers ausserhalb der Strophentheilung); ist ein Vers verloren gegangen?
Cites (2)
- Āśvalāyanaśrautasūtra — Āśvalāyana, Sanskrit
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit