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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.12

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.12

Language
German

c4.s6.12

Es liegt auf der Hand, dass, wenn man die bezeichneten Kategorien von Fällen, soweit sie sich nachweisen lassen, aus der Untersuchung eliminirt, darum die übrig bleibenden Materialien noch keineswegs als sicher behandelt werden können. So leicht es oft ist, das nur scheinbar Zusammengehörige mit voller Sicherheit aus einander zu lösen, so schwer ist es in der Regel umgekehrt, die wirkliche, ursprüngliche — nicht nur für den Sammler der vorliegenden Saṃhitâ vorhandene — Zusammengehörigkeit irgend welcher Bestandtheile direct zu beweisen: ein Nachweis, welcher bei der so oft auftretenden Unsicherheit der in dieser Richtung aus dem Gedankenzusammenhang zu gewinnenden Resultate wirklich befriedigend in der Regel wenigstens nur da gelingen kann, wo entweder Strophenbildungen vorliegen oder wo von mehreren Paralleliedern das eine den Bestand des andern schützt. Bestimmte Typen der Verbindung verschiedener Versmaasse erweisen sich doch durch ihre stete Wiederkehr wie durch ihre innere Begreiflichkeit als unzweifelhaft feststehend; über sie hinaus bleibt ein Rest mehr oder weniger regelloser Verbindungen übrig, der im Ganzen nicht weggeleugnet werden kann, wenn auch natürlich bei der Behandlung des einzelnen Falles oft keine Sicherheit erreichbar ist.