Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.13
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.13
- Language
- German
c4.s6.13
Als regelmässig und typisch muss vor Allem das Eintreten eines andern Metrums am Liedende anerkannt werden. Am häufigsten erscheint der Triṣṭubhschluss, und dieser wieder findet sich erklärlicherweise besonders gern bei Liedern in dem Metrum, das der Triṣṭubh am nächsten steht, in Jagatî, hinter welcher die Triṣṭubh mit ihrem contrastirenden Reihenausgang den Abschluss des Liedes fühlbar bezeichnet. Meist ist es eine Triṣṭubh, die das Jagatîlied schliesst (I, 34. 52. 54. 64. 102. 106 etc. etc.)¹); häufig sind es zwei (I, 51. 53. 94 etc.; bei Parallelliedern: X, 35. 36; 43. 44; 63. 64); gelegentlich drei (I, 58. 168) oder sogar vier (I, 101). In vielen Fällen ist es offenbar der einem Sänger oder einer Sängergruppe eigene stehende Schlussvers bez. Schlusspâda in Triṣṭubh, dessen Verwendung den Triṣṭubhschluss eines Jagatîliedes hervorgerufen hat. Dass mit dem Triṣṭubhschluss sich häufig das regellose Auftreten der Triṣṭubh im Innern des Liedes (s. unten) verbindet, ist selbstverständlich.
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit