Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.37
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.37
- Language
- German
c4.s6.37
In einer andern Reihe von Fällen gleitet ohne strophische Regelung ein Lied aus einem Versmaass in ein andres hinüber, so dass sein erster Theil in jenem, der zweite in diesem abgefasst ist. So der typische Uebergang von fünfsylbigen Virâj-Pâdas zu Trishtubh (oben S. 97), der Uebergang von Gâyatrî zu Anushtubh in dem Âprîliede IX, 5 — ein vermöge seiner rituellen Natur besonders sicheres Beispiel ¹) —, der Uebergang von Trishtubh zu Jagatî X, 84 ²). Danach wird man, wenn eine derartige Erscheinung sich gelegentlich auf ferner von einander abliegende Metra ausdehnt, wie Trishtubh und Gâyatrî III, 59, es nicht ohne Weiteres für ausgemacht halten können, dass verschiedene Lieder oder Fragmente an einander geschoben sind. Man wird sich begnügen zu constatiren, dass dies Sûkta — anders als zahlreiche ähnlich aussehende — bei der Anordnung der Samhitâ als Einheit betrachtet worden ist; darüber hinaus wird auf ein sicheres Resultat verzichtet werden müssen.
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit