Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.116
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.116
- Language
- German
c4.s8.116
Es schien zweckmässig, die vorstehenden Worte und Formen für sich zu erörtern; ein paar weitere durchaus sporadische Fälle, in welchen das Metrum auf jambische oder trochäische Auffassung der betreffenden Vocale führen würde, bringen zu der beschriebenen Sachlage nichts Neues hinzu. Uebrigens sind die Stellen, welche jene prosodische Beschaffenheit aufzuweisen scheinen, so wenig zahlreich, dazu theilweise aus metrisch verwahrloster Umgebung stammend oder anderweitig zweifelhaft, dass man, namentlich wenn man die im Veda überall so nahe liegende Möglichkeit wirklicher Abweichungen von der metrischen Norm gebührend in Anschlag bringt, die Gleichsetzung der zweisylbig zu messenden Vocale mit zwei Kürzen mindestens als das weitaus Vorherrschende anzuerkennen kein Bedenken tragen wird.