Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.119
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.119
- Language
- German
c4.s8.119
Zu demselben Resultat führt, wie ich meine, die oben dargelegte Thatsache, dass wenn nicht alle so doch viele jener langen Vocale, um einen Jambus vertreten zu können, die Position bedürfen. Ist das *â* jener Genetive wirklich als eine continuirliche Länge zu sprechen, welche über zwei Stellen des metrischen Schemas hinüberreicht, und gilt, wie wir sehen, die Verwendung einer solchen Länge im jambischen Versausgang an sich keineswegs für eine zu vermeidende Verdunklung des Rhythmus, so würde in dem Verhältniss, dass indro munînâm sakhâ als correct gilt, dagegen etwa indro munînâm asat nicht oder doch nur als Licenz zulässig wäre — es würde in diesem Verhältniss eine überspitze Subtilität liegen, die man rein theoretisch vielleicht vertheidigen mag, deren thatsächliches Vorkommen aber auf einem aller Haarspalterei so entgegengesetzten Gebiet, wie die vedische Metrik ist, nicht leicht Jemandem, der Wahrscheinliches von Unwahrscheinlichem zu unterscheiden weiss, acceptabel sein wird. Und ferner: warum steht das *-âm*, mit oder ohne Position, nicht auch für einen Trochäus?
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- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit