Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.148
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.148
- Language
- German
c4.s8.148
Sehr häufig ist, wie bereits erwähnt, zweisylbige Geltung des e in Superlativen, bei welchen wurzelhaftes a oder ay mit suffixalem i zusammentrifft: ṣreshṭha, preshṭha ⁵), deshṭha, dheshṭha, yeshṭha. Danach wird auch für jyeshṭha sich vielfach die Annahme eines jyaïshṭha mehr als die von jieshṭha empfehlen: gegen Letzteres spricht die Seltenheit des Comparativs jiâyas sowie eine Reihe von Stellen, welche die Annahme des positionsbildenden Anlauts jy wenn auch nicht gewiss so doch wahrscheinlich machen: II, 18, 8; IV, 22, 9; VII, 86, 4; 97, 3; X, 120, 1. Wir schliessen hier deṣṇa, deyâm, dheyâm ¹) an, ferner netar praṇetar; von einzeln stehenden Worten tredhâ (s. oben S. 183), śreṇi śreṇiṣas (oben S. 182).
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit