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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.37

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.37

Language
German

c4.s8.37

Der Nachweis, dass die Endung -âm keineswegs schlechthin zwei Sylben vertreten kann, sondern dass ihr â die Geltung von zwei Kürzen hat, und dass, damit jene Endung einen Jambus ausmache, Position hinzukommen muss, wird dazu beitragen, unsre Ueberzeugung davon zu befestigen, dass der Erklärungsgrund der in Rede stehenden zweisylbigen Messungen nicht in einer metrischen Synkope, sondern in der eigenartigen sprachlichen Natur der betreffenden Sylben, oder doch wenigstens — was aber vielleicht eine minder wahrscheinliche Annahme ist — in einer durch die conventionelle Kunstübung der vedischen Recitation ihnen beigelegten eigenartigen Qualität zu suchen ist.