Pramāṇa · Search · About · API

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s3.5

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s3.5

Language
German

c5.s3.5

Wir beschäftigen uns zunächst mit der Ordnung der Gruppen I, 51-191. Dieselbe entspricht in allem Wesentlichen der Ordnung von Buch II—VII. Zunächst besteht das ausnahmslose Gesetz, dass innerhalb jeder Gruppe die Lieder an denselben Gott zusammen stehen. Unter den Götterserien sodann haben, wie in jenen Maṇḍalas, die Agnilieder und Indralieder, soweit welche vorhanden sind, den Vorrang: nur in der Agastyasammlung (165 fgg.), wo -- was hier allein der Fall ist -- eine an Liederzahl den Agni- und Indraliedern weit vorausgehende Serie von Hymnen an die Maruts resp. an Indra mit den Maruts vorliegt, steht diese an der Spitze, und erst nach ihr folgt die an Liederzahl ihr zunächst kommende Indrareihe, während ein vereinzeltes Agnilied später unter den Hymnen an einzelne Götter erscheint ¹).