Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s3.4
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s3.4
- Language
- German
c5.s3.4
Wenn die verschieden geartete Stellung der Bücher II—VII auf der einen, des achten Buches auf der andern Seite sich besonders deutlich in den angewandten Versmaassen ausprägt, so zeigt schon ein flüchtiger Ueberblick über die Metra des ersten Buches, dass hier theils die Characteristica von Buch VIII, theils diejenigen von Buch II fgg. wiederkehren. Und zwar sondern sich die Liedergruppen der einen und die der andern Art in der Reihenfolge des Maṇḍala ziemlich scharf von einander ab. Die Gâyatrî und daneben wenigstens theilweise die Pragâthastrophe herrscht, wie im achten Buche, so in I, 1-50 vor, mit Ausnahme nur der Hymnengruppe 31-35. In I, 51-191 dagegen haben wie in den Büchern II—VII im Ganzen Triṣṭubh und Jagatî der Vorrang, daneben als specielles Characteristicum der Gruppen 65 fgg. und 127 fgg. die Metra Dvipadâ Virâj resp. Atyaṣṭi.