Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s5.23
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s5.23
- Language
- German
c5.s5.23
direct identischen Stellen in I und VIII lassen meist nicht erkennen, auf welcher Seite das Ursprüngliche steht; nur einige solche Fälle, welche die Praskaṇvasammlung betreffen, scheinen mir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit dafür zu sprechen, dass dieser Theil des ersten Buches den Parallelen des achten an Alter eher vorangeht als nachsteht. So findet sich I, 44, 11 yajñasya sâdhanam = VIII, 6, 3; im achten Buche wird der Ausdruck von Indra gebraucht, im ersten von Agni, auf dessen Wesen er genauer zutrifft und auf den er sich sonst im Ṛv. immer bezieht ¹). I, 45, 4 wird râjantam adhvarâṇâm von Agni, VIII, 8, 18 râjantâv adhvarâṇâm von den Aṣvin gesagt ²): für Agni entscheidet I, 1, 8; 27, 1; 44, 9; X, 46, 4. Zu Gunsten von I scheint auch I, 48, 15 zu sprechen: usho yad adya bhânunâ vi dvârâv ṛinavo divaḥ, pra no yachatâd avṛikam pṛithu chadiḥ [überliefert chardiḥ]; vergl. VIII, 9, 1 (an die Aṣvin): prâsmai yachatam avṛikam pṛithu chadiḥ [überl. chardiḥ]. Es kann nicht streng bewiesen werden, darf aber doch für wahrscheinlich gelten, dass das yachatât älter ist als das yachatam; eine so ausgeprägt characteristische Construction wie yad . . . ṛinavaḥ . . . pra yachatât ³) macht den Eindruck, ursprünglich so gedacht, nicht aber aus Bruchstücken eines andern Wortlauts zurecht gerückt worden zu sein ⁴). Eine Anzahl andrer Stellen, welche Berührungen der Praskaṇvalieder mit Vatsaliedern (VIII,
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit