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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s5.32

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s5.32

Language
German

c5.s5.32

Das negative Ergebniss schliessen unsre Darlegungen über die Bücher I—IX in sich, dass die Unebenheit in der Anordnung dieser Samhitâ, das Auftreten einer von gewissen Principien regierten Sammlung neben voraufgehenden und nachfolgenden anders geordneten Elementen, das Fürsichstehen endlich der Lieder an den Pavamâna keine Aufschlüsse über die relative Chronologie der verschiedenen Liedermassen ergiebt; vielmehr umgekehrt würde diese Chronologie vielleicht auf dunkle Punkte in der Genesis jener Verhältnisse Licht zu werfen haben, wäre sie selbst weiter gefördert, als sie es gegenwärtig ist. Nicht in Bezug auf ganze Liedergruppen also in den Büchern I—IX, sondern allein in Bezug auf jene einzelnen Lieder, welche in den verschiedenen Gruppen sich durch Verletzung des Anordnungsgesetzes bemerklich machen, lässt sich die Vermuthung jüngerer Herkunft von Seiten der Anordnung begründen. Für einen ganzen Theil der Samhitâ ist das Gleiche nur bei dem jetzt zu besprechenden zehnten Maṇḍala der Fall, nach hergebrachter und ohne Frage berechtigter Ansicht dem grossen Buch der Nachträge, als das es sich schon durch seine Stellung hinter dem Somabuch characterisirt.