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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.14

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.14

Language
German

c6.14

¹ Dass, wie Burnell (Ârsheya Br. p. XVI fg.) annimmt, die Modificationen, welche der Text in den Gânas erlitt, eine Hauptquelle der Sv.-Varianten gewesen seien, glaube ich, so sehr sich der Gedanke an sich zu empfehlen scheint, doch in dem vorliegenden Thatbestand nicht bestätigt zu finden. Man wird kaum durchgreifende Verschiedenheiten zwischen den Varianten des Sv. und denen der Yajurveden, welche mit der priesterlichen Gesangskunst doch nichts zu thun hatten, aufzufinden im Stande sein, und man wird aus der Vergleichung der Sv.-Ârcikas mit den Gânas den Eindruck empfangen, dass abgesehen von ganz vereinzelten Textdifferenzen (eine solche scheint mir, wie auch Burnell annimmt, Sv. I, 8 vorzuliegen, wo in der That die Riglesart im Ârcika verderbt ist, im Gâna erhalten scheint; Burnell's ähnliche Angaben in Bezug auf Sv. I, 20 beruhen auf Irrthum) die Gânas eben den in den Ârcikas gegebenen Text voraussetzen.

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