Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.143
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.143
- Language
- German
c6.143
aṣvâvatîm somavatîm, wo R (vergl. Prātiśākhya 560) liest somâvatîm (ebenso V). Die angeführten Worte bilden den ersten Pâda einer Anushṭubh jener Entwicklungsstufe, für welche die Länge an sechster Stelle nicht mehr die Regel bildet und die den ersten und dritten Pâda häufig ◡◡◡- ausgehen lässt. Somit entbehrt das â von somâvatîm in diesem Sûkta der Begründung, welche es in den meisten andern Hymnen haben würde, und es ist wohl möglich, dass es seine Existenz in der Ṛig-Ueberlieferung dieser Stelle nur der mechanischen Anwendung der Regel über die Verlängerung kurzer Vocale an der sechsten Stelle des achtsylbigen Pâda, vielleicht auch der Nähe von aṣvâvatîm verdankt.
Cites (1)
- Ṛgvedaprātiśākhya — Śaunaka, Sanskrit