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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.208

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.208

Language
German

c6.208

Untersucht man nun den Text jener Yâjyâs und Anuvâkyâs, so findet man in der That in der Taittirîya- wie in der Maitrâyaṇîya-Sammlung einen ausserordentlich viel engeren Anschluss an den Riktext, als bei den Rigversen der Opfer-saṃhitâ oder der Feuersaṃhitâ. Nur ein kleiner Bruchtheil von Versen zeigt überhaupt Varianten. Und von diesen sind wieder verhältnismässig nicht wenige derart, dass man bei ihnen überhaupt gar nicht bis zu der Frage kommt, ob sie brauchbare Tradition enthalten, sondern dass sie aus irgend einem Grunde a limine abgewiesen werden müssen. Dies ist zunächst bei solchen Versen der Fall, die ausser im Yâjyânuvâkyâ-Abschnitt auch an einer andern, ursprünglicheren Stelle der betreffenden Saṃhitâ auftreten. Es ist begreiflich, dass Taittirîya-Brahmanen einen Vers, den sie einmal in einer vom Rigveda abweichenden Gestalt besassen, in eben dieser Gestalt auch da verwandten, wo er als Yâjyâ oder Anuvâkyâ zu gelten hatte¹).

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