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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.216

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.216

Language
German

c6.216

In VIII, 89, 7 gharmam na sâman tapatâ suvriktibhir jushtam girvanase brihat, hat bei den Taittirîyas das girvanase hinter sich ein sinnloses girah statt des brihat hervorgerufen; der Sâmaveda schützt die Lesart des Rv. — Der Rigveda hat VII, 92, 3: ni no rayim subhojasam yuvasva ni vîram gavyam asvyam ca râdhah. Die Taittirîya Samhitâ lässt sich durch die beiden zu râdhah gehörigen Adjectiva gavyam und asvyam verleiten, aus vîram ein drittes solches Adjectivum herzustellen, vîravat, wo denn durch die hinzukommende Sylbe die Nothwendigkeit entsteht asvyam zweisylbig zu lesen: eine im Rv. nahezu ungebräuchliche¹) Gestalt des Wortes²). — In VII, 96, 5 hat Rv.: ye te sarasva' ûrmayo madhumanto ghritascutah, tebhir no 'vitâ bhava. Die Taitt. Samhitâ und ebenso die Maitr. Samh. (Yâjyânuvâkyà-Abschnitt) giebt den letzten Pâda in folgender Gestalt: teshâm te sumnam îmahe. Es liegt auf der Hand, dass der Rv. das Richtige hat, und dass die andre Lesart eine durch Stellen wie III, 42, 6 beeinflusste Interpolation ist. — Schliesslich sei zu V, 8, 3 die Taittirîya-Variante tuvishmanasam für tuvishvanasam angeführt: eine Missbildung, die ohne Zweifel auf der Einwirkung des häufigen tuvishmant beruht.

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