Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.28
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.28
- Language
- German
c7.28
Doch der eigentliche Ort, die Thätigkeit des Śakalya, den Begriff der Śakala-śakhâ eingehender zu erörtern, ist dies noch nicht. Śakalya kommt für uns vorläufig nur insofern in Betracht, als er für die chronologische Orientirung in Bezug auf die Redaction, welche dem Vedatext seine jetzige lautliche Gestalt gegeben hat, von Wichtigkeit ist. In der Literatur der Zeit, welcher ungefähr wir jene Redaction zuschreiben müssen, begegneten wir seinem Namen. Wir müssen nun genauer zu bestimmen suchen, welches sein Verhältniss zu jener Diaskeuase des vedischen Textes ist. Da Śakalya der Verfasser des Padapâṭha ist, die Diaskeuase aber den Saṃhitâpâṭha betrifft, werden wir hier zu der Frage — oder zu einem Theil der Frage — geführt: wie verhalten sich Saṃhitâpâṭha und Padapâṭha?