Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.4
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.4
- Language
- German
c7.4
Wir weisen hier zuerst auf die Bemerkungen hin, welche in Brâhmaṇaabschnitten der Taittirîya Saṃhitâ an den Vers Ṛv. V, 50, 1 geknüpft werden. Dieser Vers lautet in seiner Taittirîya-Gestalt: viṣve devasya netur marto vṛṇîta sakhyam, viṣve râya’ ishudhyasi dyumnaṃ vṛṇîta pushyase. Dazu bemerkt das Brâhmaṇa (Ts. VI, 1, 2, 6): saptâksharam prathamam padam ashṭâksharaṇi trîṇi ¹). Also die Schädigung, welche das Metrum im ersten Pâda durch das netur (wohl für nayitur) erlitten hatte, stand schon damals fest. Aber der zweite Pâda galt für achtsylbig: folglich kann man damals noch nicht sakhyam gesprochen haben, wie die spätere Diaskeuase gab ²), sondern die alte Aussprache sakhiam stand noch in Kraft.
Linked texts (2)
- Taittirīyasaṃhitā — Sanskrit
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit