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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s1.8

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s1.8

Language
German

c7.s1.8

In der ersten Gruppe von Fällen folgt auf das o oder e, hinter welchem ein a geschwunden ist, stets ein v und dahinter eine kurze Sylbe. In der zweiten Gruppe geht dem geschwundenen a eine der Sylben -ayo, -aye, -avo voran. Für beide Fälle schreibt das Prâtiśâkhya (139. 141) ausdrücklich den Abhinihita Sandhi vor. Hier ist also die richtige Abgrenzung der Fälle mit und ohne den Sandhi durch ein Dogma gestört — die Entstehung desselben festzustellen ist mir nicht gelungen — welches von den Ordnern des Saṃhitâpâtha ohne Rücksicht auf das Metrum dem Text aufgezwungen worden ist. Dem Prâtiśâkhya sind nicht nur die Fälle, in welchen diese unzutreffende Regel angewandt ist, sondern es ist ihm auch diese letztere selbst bekannt. Neben jenen Fällen, 19 an der Zahl, bleiben dann nur die drei übrig, welche unsre dritte Gruppe bilden: hier liegen vereinzelte, soviel ich sehe auf kein Princip zurückführbare Fehler vor (Prâtiś. 144, 4. 6; 151, 7). Weitere Fälle derartiger Fehler aus allen Theilen des Ṛigveda findet man unter den im Prâtiśâkhya 142 fgg. aufgeführten Stellen.

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