Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.16
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.16
- Language
- German
c7.s2.16
vedischen Dichtern offenbar nicht als verlängerungsfähig gegolten hat. Wir schliessen dies aus der ausserordentlichen Seltenheit, mit welcher die so häufige Präposition im Versausgang (eben an jenen vier Stellen) wie im Verseingang in einer Stellung steht, die auf die Messung upâ hinführen könnte. Wo das a von upa eine Länge ausfüllen soll, steht es fast immer in Position; das a als zweite Sylbe des Pâda hat, soweit nicht Positionslänge eintritt, fast ausnahmslos eine lange dritte hinter sich. Eine Inconsequenz liegt also durchaus nicht vor, wenn das Wort upa in der Gestalt geschrieben wird, in welcher die vedischen Dichter es allem Anschein nach allein kannten, mit kurzem a.