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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.15

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.15

Language
German

c7.s2.15

Wenden wir uns nun vom Versausgang zum Verseingang, so ist es natürlich, dass die minder scharfe metrische Ausgeprägtheit, durch welche sich der letztere vom ersteren unterscheidet, auch dem Eintreten der Verlängerungen einen unbestimmteren Character mittheilen wird. Wir beschäftigen uns zuvörderst mit der zweiten Sylbe der metrischen Reihe: wobei ein Unterschied zwischen der acht-, elf- und zwölfsylbigen Reihe nicht zu erkennen und auf Grund der metrischen Verhältnisse auch nicht zu erwarten ist. Wir haben oben die Abneigung der Dichter gegen die Aufeinanderfolge zweier Kürzen an der zweiten und dritten Stelle der Reihe besprochen; es liegt nahe zu erwarten, dass die Verlängerungen als ein Mittel diese Aufeinanderfolge zu vermeiden verwandt sein werden. Prüfen wir daraufhin die Vertheilung der Längen und Kürzen bei einigen der häufigeren Worte. Wir untersuchen beispielsweise die