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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.83

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.83

Language
German

c7.s2.83

So giebt die Behandlung des sma eine deutliche Anschauung von der durchgeführten Willkür, mit welcher die Diaskeuasten in manchen Puncten den Text behandelt haben: in manchen Puncten, denn nicht sehr viele Erscheinungen im Vedatext luden sie so nachdrücklich zur Vergleichung und Ausgleichung des Verschiedenen oder verschieden Scheinenden ein und boten ihrer verfehlten und dabei doch nur halben Consequenzmacherei ein so reichliches Material dar, wie das Auftreten von sma und smâ. Auch hier wie beim Abhinihita Sandhi sehen wir ihre Thätigkeit überwiegend in der Richtung verlaufen, dass unter ihrer Hand das Ausnahmsweise — dort der ekîbhâva der beiden Vocale, hier die Verlängerung — dem Regelmässigen gegenüber das Terrain, welches ihm zukommt, nahezu durchweg behauptet, aber sich ausserdem Terrain, welches ihm nicht zukommt, in weiter Ausdehnung aneignet¹). Gelingt es die falschen Analogien, auf welchen diese Ausbreitung beruht, aufzudecken²) und die auf diesem Wege entstandenen Textinterpolation en rückgängig zu machen, so zeigt sich als die Basis, welche der Textbehandlung der Diaskeuasten zu Grunde liegt, eine Tradition, die das Richtige, vor unsrer Forschung sich Rechtfertigende meist in geradezu erstaunlicher Weise festgehalten hat.