Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.84
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.84
- Language
- German
c7.s2.84
¹ Dass die Verschiebungen überwiegend in dieser einen Richtung verlaufen sind, ist sehr natürlich. Die Textordner gingen erklärlicherweise von dem Ausnahmsweisen als etwas Gegebenem aus, mit dem sie sich auseinanderzusetzen hatten. Indem sie die Bedingungen aufsuchten, unter denen Jenes steht, fanden sie vielfach das, was sie für diese Bedingungen hielten, verwirklicht, ohne dass doch die betreffende Erscheinung eintrat: dann corrigirten sie dieselbe in den Text hinein. Wäre ihre Fragestellung die gewesen, wann das Regelmässige und nicht die Ausnahme eintritt, würden sich ihre Interpolationen natürlich in umgekehrter Richtung bewegt haben.