Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.18
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.18
- Language
- German
c7.s3.18
¹ Dass die Ueberlieferung hier im Ganzen Altfeststehendes giebt, das nicht nach grammatischen Theorien umgemodelt ist, zeigt sich noch darin, dass am Pādaende auch vor anfangendem Vocal des nächsten Pāda die Pausaform -āṅ richtig bewahrt ist, während z. B. in Bezug auf die Verdoppelung des n vor folgendem Vocal die Textordner sich für befugt erachteten, ihre Regel überall, also auch zwischen zwei Pādas (sofern dieselben nicht durch Avasāna getrennt waren) durchzuführen. Dass an einigen Stellen das -āṅ vor folgendem Vocal doch auch am Pādaende sich festgesetzt hat (Prātiśākhya 285: vergl. 290, 1), ist, wie bei der Natur der Pādatrennung mit absoluter Gewissheit behauptet werden kann, eben nur ein weiteres Symptom der oben besprochenen, so erklärlichen Verwirrung. Es ist übrigens bemerkenswerth, dass an den meisten der im Prāt. aufgeführten Stellen das -āṅ am Pādaende sich durch ein danebenstehendes berechtigtes -āṅ erklärt.
Cites (1)
- Ṛgvedaprātiśākhya — Śaunaka, Sanskrit