Pramāṇa · Search · About · API

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.32

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.32

Language
German

c7.s3.32

Das Gesammtergebniss, welches die Erörterung auch dieses Kreises von Erscheinungen für die Beurtheilung der Ueberlieferung und für die Methode unsrer Kritik liefert, ist so klar, dass wenige Worte zur Formulirung desselben genügen werden. Soweit überhaupt naturwüchsige Ueberlieferung und nicht diaskeuastische Gleichmacherei vorliegt, bewährt sich diese Ueberlieferung als recht treu auch in Minutien. Verwirrung zwischen schwer aus einander zu haltenden Möglichkeiten ist nicht ausgeblieben, aber sie ist doch nur in bemerkenswerth geringem Umfang eingetreten. Bei gewissen Erscheinungen indessen ist die Ueberlieferung von der Diaskeuase nach irrigen Grundsätzen systematisch umgestaltet worden: wo dann das danebenliegende intacte Ueberlieferungsgebiet und ferner für einen Theil der betreffenden Erscheinungen das Metrum das Recht und zugleich den Maassstab giebt, nach welchem die verwischten Erscheinungen — auch da, wo das Metrum versagt — der Natur der Sache entsprechend hergestellt werden können und müssen.