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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.4

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.4

Language
German

c7.s3.4

¹) Ist nach dem Muster des nn für nt die Spur untergegangener Consonanten im Auslaut vielleicht noch in andern Fällen herzustellen? Wie es ahann heisst, könnte man auch an akarr u. dergl. mehr denken. In der That sind beim r die Daten des Ṛigveda einer derartigen Annahme nicht ungünstig. Ich finde freilich nur drei significante Stellen: kar IX, 92, 5, âvar VII, 75, 1, abibhar X, 69, 10; in allen diesen Fällen ist das -ar lang gebraucht, allerdings in der nicht geradezu entscheidenden viertletzten Sylbe der Triṣṭubh: aber Stellen, die für die Kürze zeugten, stehen nicht entgegen. Man erinnere sich auch an das âvar tamaḥ I, 92, 4, wo sich das r offenbar unter dem Einfluss des latent gewordenen Schlussconsonanten gehalten hat. — Hinter Muten dagegen ist der Schlussconsonant nach Ausweis des Metrums offenbar spurlos geschwunden; vergl. pûrbhid VIII, 33, 5; X, 111, 10; govid IX, 55, 3, niruṇig II, 35, 4; IX, 70, 7; ânaṭ VI, 49, 8 etc.

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