Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.8
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.8
- Language
- German
c7.s3.8
Glauben wir demnach die Gültigkeit des -nt s- im Ṛiktext in analoger Weise einschränken zu müssen wie diejenige des -nn vor Vocal, so ist damit auch unsre Stellung zu der Schreibung -ñ ch- für -n ṣ- gegeben. Es kann kaum bezweifelt werden, dass das -ñ ch-, genau analog dem -nt s-, aus -nt ṣ- entstanden ist¹): so divergiren denn auch über diesen Sandhi wie über jenen die indischen Autoritäten, insonderheit die Phonetiker des Ṛigveda²). Wir werden unsrerseits dem eben Ausgeführten entsprechend das -ñ ch- nur da acceptiren, wo ein t vorhanden gewesen ist (z. B. I, 100, 7 raṇayañ chûrasàtau): Fälle aber wie dasyûñ chimyûmṣ ca (das. 18) oder vajriñ chnathihi (I, 63, 5) werden wir für eine in jüngerer Zeit vorgenommene Verallgemeinerung jenes Lautwandels halten, um so mehr als wir den letzteren im Ṛv.
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- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit