Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.14
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.14
- Language
- German
c7.s5.14
Wir fragen an dieser Stelle noch nicht, wie dann, wenn ay, av (und daraus event. später a’) die alte, richtige Form der in Rede stehenden Lautgruppe war¹), sich die Entstehung der überlieferten Schreibung e, o erklären lässt: hierauf werden wir später zurückkommen. Zunächst aber weisen wir darauf hin, dass genau gleichartige Spuren, wie sie für das ay statt des überlieferten a vor andern Vocalen als a, so auch für ay statt des überlieferten e vor folgendem a sich erhalten haben. Für anîke asthiran Sv. I, 13 finden wir im Text der zugehörigen Sâman: ânîkay âsthâyirân, anâhâyikây âsthâyirâ. Für agne angiraḥ Sv. I, 29: âgnay ângâirâḥ. Aus kâme asmin, d. h. kâmay asmin, Ṛv. X, 128, 2 ist im Atharvaveda (V, 3, 3) kâmâyâsmai geworden.
Linked texts (3)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit
- Atharvavedasaṃhitā — Atharvan & Aṅgiras, Sanskrit
- Sāmavedasaṃhitā — Sanskrit