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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.20

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.20

Language
German

c7.s5.20

²) Es wurde schon oben erwähnt, dass das Pragṛhya e und o von der Verkürzung vor folgendem Vocal nicht betroffen wird. Bereits Bloomfield (S. 16 A. 3) hat darauf hingewiesen, dass der Grund dieser Erscheinung in der besonders starken Länge jener Vocale liegt. Wie das -e (= a + i) des Loc. sing. der a-Stämme vor Vocalen zu ay wird, wird offenbar das -e des Nom. dual. fem. neutr. (= ǎ + î) zu a + iy = ey (samudray andhasaḥ, aber ubhey anu). Welche -e und -o übrigens Pragṛhya sind, wird von der Tradition nicht durchweg richtig bestimmt. Gesichert sind die weiblichen und neutralen Duale auf -e, ferner der Loc. tve (Prāt. 74). Dagegen scheint asme nicht hierher zu gehören. Von den 22 Stellen, an denen ein Vocal auf dies Wort folgt, sprechen zwei direct für die Kürze des e (VIII, 22, 16; X, 22, 2); auch ist zu beachten, dass überall, wo das e vor folgendem Vocal die zweite Sylbe des Pāda bildet, die dritte stets lang ist. Für yushme fehlt es an Materialien; diese Form kann aber natürlich von asme nicht getrennt werden. Zweifelhaft sind die Für den aus dem schwindenden s von indra(s) uta etc. hervorgehenden Laut, der in der gewöhnlichen Schreibung unsichtbar geworden ist und sich nur als Contractionshemmung geltend macht, hat die Ueberlieferung bekanntlich an einigen Stellen positiven Ausdruck bewahrt. Hierher

Cites (2)