Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.37
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.37
- Language
- German
c7.s5.37
¹ Es ist schwer, den Punct genau zu bezeichnen, an welchem zuerst wirkliches -ē a-, -ō a- (abgesehen von den Pragṛihyas) in indischen Versen auftritt. Dem Ṛigveda ist es, wie wir sahen, fremd. Auch die Yajurveden und der Atharvaveda sind voll von metrischen Indicien für die Kürze der -e, -o geschriebenen Laute vor a-. In den Versen der Brāhmaṇas und Upanishaden werden significante Stellen nicht leicht zu entdecken sein, da hier der Abhinihita Sandhi fast zur Alleinherrschaft gelangt ist. Doch finde ich im Śatapatha Br. XI, 3, 1, 5. 6 zweimal wiederholt den letzten Pāda eines Śloka: katham saṃtato agnibhiḥ, resp. tathā saṃtato agnibhiḥ; hier ist das -o« vermuthlich noch als kurze Sylbe zu verstehen. Beispiele für -ō a- weiss ich erst aus der buddhistischen Literatur anzuführen. Im Dhammapada finden wir erste Pādas
Cites (1)
- Śatapathabrāhmaṇa — Yājñavalkya & Śāṇḍilya (Vedic teacher), Sanskrit