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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c8.5.2

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c8.5.2

Language
German

c8.5.2

Wie nicht erst bewiesen zu werden braucht, ist das was wir auf dem Yajurveda-Gebiet mit der Spaltung der Śâkalas und Vâshkalas zu parallelisiren haben, nicht etwa der Gegensatz der Taittirîyas, Vâjasaneyins etc., sondern vielmehr Spaltungen wie die der Kânvas und Mâdhyandinas im weissen Yv., der Âpastamba- und Âtreyaschule unter den Taittirîyas. Durchweg finden wir uns bei den Namen der Schulhäupter, nach welchen diese Śâkhâs benannt sind, auf dasselbe Zeitalter der phonetischen, schliesslich in den Prâtiśâkhyen niedergelegten Speculationen hingewiesen, dem auch Śâkalya angehört. Wie Śâkalya einen Padapâtha zum Ṛigveda, so hat nach bekannten Zeugnissen Âtreya, das Haupt der einen Taittirîyaschule, einen Padapâtha zur Taitt. Saṃhitâ verfasst. Kânva, der doctor eponymus der einen Śâkhâ des weissen Yajurveda, erscheint unter den im Vâj. Prâtiśâkhya genannten Autoritäten über phonetische Fragen (Ind. Studien IV, 70). Also durchweg treten als Urheber der Textrecensionen dieser Stufe — ich denke hier natürlich nicht an jene Recensionen, die vielmehr einen andern Veda als eine andre Recension desselben Veda bedeuten (die Vâjasaneyinas gegenüber den Taittirîyas etc.) — keineswegs rishiartige Persönlichkeiten ferner Vorzeit auf, sondern Grammatiker, die demselben Stratum der literaturgeschichtlichen Ueberlieferung angehören wie Śâkalya. Sehr deutlich ergiebt sich auch die wahre Stellung der Epoche, welche die Heimath der Śâkhâspaltungen gewesen ist, wenn wir z. B.