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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c8.5.4

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c8.5.4

Language
German

c8.5.4

Dass hier andrerseits nicht, wie die analogen Verhältnisse des weissen Yajus erwarten lassen könnten, eine Śâkala- und eine Vâshkalarecension von Brâhmaṇa oder Upanishad entstand, hat offenbar seinen Grund eben darin, dass hier — anders als im weissen Yajurveda — auf der Basis einer und derselben Saṃhitâ eine Mehrheit von Brâhmaṇas resp. Upanishaden da war. So kam es, dass, als sich verschiedene Textrecensionen jener Saṃhitâ fixirten, sich nicht die gleiche Differenz in einem Brâhmaṇa und einer Upanishad ¹ fortsetzte, sondern die Anhänger der einen Saṃhitâśâkhâ sich diesem, die der andern sich jenem Brâhmaṇa — entsprechend bei den Upanishaden — zuwandten: wobei natürlich nicht ausgeschlossen war, dass die Upanishaden auch noch nach der Bildung jener Śâkhâs Erweiterungen aufnehmen konnten, wie dies bei dem Abschnitt von den »Saṃhitâs« wegen der dort sich findenden häufigen Nennungen des Śâkalya (oben S. 380) angenommen werden muss.