Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.26
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.26
- Language
- German
c9.26
Nach alledem ist nun die Behandlung von I, 52 nicht mehr schwer zu verstehen. Zunächst mussten, ähnlich wie in den eben besprochenen Fällen, zwei Verse ausscheiden, in welchen nicht Indra allein, sondern Indra mit den Maruts angerufen wurde, Vers 9 und 15. Um dieser Verse willen konnte das Lied — dann natürlich ohne Auslassung — zur Verwendung beim Marutvatîyaśastra für geeignet gelten ¹): aber gerade was dasselbe für jenes Śastra qualificirte, passte nicht in die rein dem Indra geweihte Recitation der Râtri-paryâyas. Die Beseitigung von Vers 15 nahm nun aber dem Liede den erforderlichen Triṣṭubhschluss; wie bei V, 34 und I, 102 musste also ein Ersatz geschaffen werden. Dieser Ersatz lag hier noch näher als bei jenen beiden Hymnen: in Vers 13 des Liedes selbst besass man die gesuchte Triṣṭubh, und nichts als eine einfache Umstellung war erforderlich, um dieselbe an die Stelle, wo sie verlangt war, zu bringen, an das Liedende.
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- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit